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Pizza - Italien pur?

Nun ja Italien pur kann es sein. Wenn man mal gerade nicht an die Tiefkühlvariante oder die amerikanische Variante denkt. Auch die unzähligen Pizza Lieferdienste sind mal mehr oder weniger authentisch. Auch die in unserem Büro beliebte Pizza Bude um die Ecke für den schnellen Hunger liefert akzeptable „Ergebnisse“, obwohl diese von Indern betrieben wird. Und auch in Italien selbst wird man abseits von Touristen Zentren und Großstädten regionale Unterschied finden.

Geschichte der Pizza

Mal ein wenig aus Wikipedia:
Die Geschichte, dass die Pizza nach heutigen Vorstellungen Ende des 19. Jahrhunderts der Frau des italienischen Königs Umberto I. serviert wurde und daher auch deren Vornamen Margherita trägt ist eigentlich widerlegt. Allerdings ist dort doch der Ursprung des typisch italienischen Gerichts zu finden. Margherita - der klassische Pizza Belag verkörperte aber dennoch die italienischen Nationalfarben: rote Tomaten, weißer Mozzarella Käse und Basilikum für den grünen Teil.

Der klassische Pizzaofen

PizzaofenDer klassische Pizza-Ofen ist ein gemauerter Kuppelofen der mit Holz befeuert wird. So sieht man Ihn auch in Deutschland in einigen italienischen Pizzerien. Das ist für die typischen Bringdienste zu aufwendig, dort werden elektrisch betriebene Öfen genutzt. Aber auch hier gibt es dann noch Unterschiede. Gute Pizzen backen auf Stein und nicht in einer Metallform! Und genau deswegen eignet sich ein Keramikgrill auch sehr gut zum Pizza backen. Die dicke Hülle speichert die Wärmeenergie und mit einem Pizzastein sorgt für den passenden Untergrund zum perfekten Pizza backen.

Pizza Rezepte – Gibt es das ultimative Geheimnis

Auch zu Hause kann man relativ einfach eine richtig gute Pizza machen, es kommt halt auf die Details an. Wir wollen hier mal einige Tipps und Rezepte zusammenfassen.

Der Pizzateig

Was macht eine gute Pizza aus? Natürlich ist der Boden das wichtigste. Wenn schon selbst gemacht dann doch bitte nicht labberig wie aus der Tiefkühlabteilung, sondern knusprig aber auch locker.
Das Geheimnis vieler Pizza Bäcker ist das verwendete Mehl. Der Eiweißgehalt des Mehls ist entscheidend. In Italien wird Tipo 00 Mehl verwendet – dies entspricht ungefähr dem in Deutschland üblichen Typ 405 Mehl. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Wenn man die Wahl hat sollte man das Mehl mit dem höheren Eiweißgehalt nehmen.
Klassischer Pizzateig besteht nur aus Mehl, Wasser, Hefe, etwas Salz, Öl und Wasser.
Rezepte für Pizzateig findet man in vielen Rezept Portalen. Hier mal ein Link zu einem klassischen Pizza Teig Rezept auf Chefkoch.de.
http://www.chefkoch.de/rezepte/716331174378295/Italienischer-Pizzateig.html

Wichtig ist, dass der Teig möglichst lange geht. Wenn möglich sollte man Teig ein bis zwei Tage vorher zubereiten und kühl lagern.

Pizzasoße

Pizzasoße kann auch durchaus mit frischen Tomaten kombiniert werden, ausschließlich frische Tomaten benutzen führt jedoch zu einer eher trockenen Pizza die eher einem Flammkuchen ähnelt.
Als Basis für eine Soße kann man passierte Tomaten oder besser gehackte Tomaten nutzen. Die Tomatensoße sollte man unbedingt würzen. Dazu finden sich in Portalen wie Chefkoch, Kochbar usw. viele verschiedene Rezepte – da kommt es natürlich auf den eigenen Geschmack an. Mit Oregano und etwas (frischem) Knoblauch macht man auf keinen Fall etwas falsch.

Pizzabelag – weniger ist mehr

Natürlich ist erlaubt was einem schmeckt. Salami, Schinken, Champignons, Thunfisch als Klassiker. Aber auf so mancher Karte der Bringdienste finden sich durchaus obskure Kombinationen. Gyros auf einer Pizza? Na ja Europa wächst zusammen…..
Einfach mal einen Gang zurück fahren und nur ein bis zwei Beläge nutzen und auch dann nur in Maßen kann durchaus Sinn machen. Nicht jeder Fleck der Pizza muss komplett belegt sein. Warum nicht statt einem Stapel an Zutaten mal mehrere kleinere Pizzen mit unterschiedlichem Belag machen?

 

Pizza backen – worauf kommt es beim Keramikgrill an

Ein Keramikgrill hat schon wesentlich mehr Ähnlichkeit zu einem klassisch gemauerten Kuppelofen als zum Beispiel ein Kugelgrill. Die Temperatur kann durch die dickwandige Keramik besser gehalten werden und ist generell auch höher als mit dem Backofen in der Küche.
Wie üblich sollte die Kohle gut durchgeglüht sein, was durch Öffnen der unteren und oberen Lüftungsöffnung des Kamado recht schnell geht. Ein Keramikgrill ist halt von vorn herein wie ein Anzündkamin der gerne zum Anfeuern eines Holzkohlegrill genutzt wird.

Zubehör für den Kamado

Zubehör braucht man eigentlich nicht viel, ein Pizzastein ist aber für ein gutes Ergebnis absolut zu empfehlen. Es gibt auch Kundenrückmeldung die statt eines Pizzastein direkt auf dem Deflektorstein gebacken haben. Da der Firebeanie Hitzedeflektor aus dem gleichen Material ist kann dies durchaus funktionieren.

Vorbereitung zum Pizza backen – das Aufheizen

Der Grill sollte samt Pizzastein gut aufheizen. Das Deckelthermometer sollte die 300° Marke dazu schon überschreiten, denn die Temperatur sinkt mit öffnen des Deckels auch wieder etwas ab und es dauert auch einen Moment bis der Pizzastein die Hitze speichert.

Tipps und Tricks zum Pizza backen

Eine Pizzaschaufel ist selbst verständlich praktisch, aber man benötigt auch etwas Übung damit umzugehen. Je nach Größe der kann man auch zwei Pfannenwender nutzen. Bei unserem Test auf dem Keramikgrill haben wir einfaches Backpapier genutzt. Damit lässt sich die ungebackene, weiche Pizza gut auf den Stein legen und auch nach dem Backvorgang gut vom Grill entnehmen.
Die Backzeit ist natürlich stark von der Temperatur abhängig. Bei hohen Temperaturen ist der Boden aber durchaus bereits nach fünf bis zehn Minuten fertig.